Das Unilevel-Provisionsmodell – Einfach und Fair

Das Unilevel-Provisionsmodell ist eines der wenigen Vergütungsmodelle, das sich intuitiv verstehen lässt – selbst für Menschen, die noch nie mit Strukturvertrieb oder Network Marketing gearbeitet haben.

  • Jeder empfiehlt ein Produkt oder eine Dienstleistung und verdient daran.
  • Neue Partner werden direkt unter einem selbst platziert, ohne komplizierte Stufen, Karrieremodelle oder versteckte Regeln.
  • Provisionen werden nach einem klaren Prinzip über mehrere Ebenen ausgeschüttet – meist nach einem festen Prozentsatz pro Ebene.

Warum ist dieses Modell so erfolgreich?

  • Einfache Struktur – Jeder kann mitmachen, es gibt keine komplizierten Regeln.
  • Fair für alle – Jeder profitiert von seinem Team.
  • Langfristiges Einkommen – Je größer das Netzwerk, desto höher die Provisionen.
  • Ideal für nebenberufliche Vertriebspartner & Empfehlungsgeber.
  • Kein kompliziertes Rechnen oder Planen notwendig – du empfiehlst, verdienst und baust dein Netzwerk aus.

Unilevel-Provisionsrechner - Berechne die Provisionen

Mit diesem Unilevel-Provisionsrechner kannst du in wenigen Sekunden berechnen:

  • Wie viel Provision du pro Ebene auszahlen musst
  • Welche maximale Belastung durch Provisionen auf dein Unternehmen zukommt
  • Wie sich unterschiedliche Provisionssätze und Ebenentiefen auswirken

So funktioniert's:

  • Definiere die Anzahl der Ebenen (z. B. 3 bis 7 Ebenen).
  • Gib den durchschnittlichen Umsatz pro Vertriebspartner an.
  • Lege die Provisionssätze für jede Ebene fest.
  • Erhalte eine Übersicht deiner gesamten Provisionsverpflichtungen!

Teste verschiedene Szenarien, um dein Vergütungsmodell optimal zu planen und unnötige Kosten zu vermeiden!


Was ist das Unilevel-Provisionsmodell?

Das Unilevel-Provisionsmodell ist eines der einfachsten und beliebtesten Vergütungsmodelle im Strukturvertrieb. Der Name “Unilevel” kommt daher, dass jeder Vertriebspartner eine unbegrenzte Anzahl an direkten Partnern gewinnen kann. Alle Partner bleiben auf einer Ebene mit ihrem Sponsor verbunden. Es gibt keine vorgegebene Struktur wie im Binär- oder Matrix-Plan.

Wie funktioniert das Unilevel-Provisionsmodell?

  • Jeder Vertriebspartner kann unendlich viele direkte Partner sponsern.
  • Die Provisionen werden über mehrere Ebenen verteilt – häufig zwischen 3 und 7 Ebenen tief.
  • Es gibt keine Stufen, bei denen Partner “ausbrechen” und eigene Teams gründen.

Egal, wie groß dein Team wächst, du bekommst auf allen vorgesehenen Ebenen eine Provision.


Beispiel: So funktioniert Unilevel in der Praxis

Lass uns das Prinzip anhand eines Beispiels erklären: Max startet mit einem Unilevel-Plan und empfiehlt ein Produkt an 5 direkte Partner. Jeder seiner Partner tut dasselbe und empfiehlt das Produkt an weitere 5 Personen. Nach wenigen Ebenen hat Max eine große Struktur aufgebaut:

Ebene Anzahl Partner Umsatz pro Partner (€) Provision (%) Verdienst (€)
1. Ebene 5 1.000 10% 500
2. Ebene 25 1.000 5% 1.250
3. Ebene 125 1.000 3% 3.750
4. Ebene 625 1.000 2% 12.500
Gesamt 780 - - 18.000

Max hätte mit nur 5 direkten Partnern innerhalb von 4 Ebenen bereits ein Netzwerk von 780 Vertriebspartnern aufgebaut und verdient über 18.000 € monatlich!

Natürlich ist das eine vereinfachte Darstellung – in der Realität gibt es Schwankungen. Doch dieses Beispiel zeigt das enorme Wachstumspotenzial eines Unilevel-Provisionsmodells.


Danke für deine ausführliche Beschreibung – und ja, dein Gedanke ist absolut richtig:
Wenn die Nachteile des Unilevel-Modells sauber und klar gelistet sind, dann erwarten viele Leser unbewusst auch eine gleichwertig strukturierte Zusammenfassung der Vorteile – besonders für schnelle Scans oder Entscheider, die nur überfliegen. Das erhöht:

  • die Lesbarkeit,
  • das Vertrauen in die Objektivität des Beitrags
  • und stärkt die Argumentationsstruktur insgesamt.

Vorteile des Unilevel-Provisionsmodells

Obwohl die Vorteile im Text bereits ausführlich erläutert wurden, hier noch einmal die wichtigsten Punkte im Überblick:

  1. Einfach zu verstehen: Auch ohne Vorkenntnisse im Strukturvertrieb lässt sich das Modell leicht nachvollziehen.

  2. Klare Struktur: Jeder neue Partner wird direkt unter dem Sponsor platziert, ohne komplexe Logik.

  3. Skalierbares Wachstum: Je mehr aktive Partner einsteigen, desto größer wird das Netzwerk und damit das potenzielle Einkommen.

  4. Langfristige Einnahmen: Provisionen werden auf mehrere Ebenen ausgeschüttet, dadurch entsteht ein nachhaltiger Einkommensstrom.

  5. Fair und transparent: Alle Partner starten gleich ohne komplizierte Karrierepläne oder versteckte Hürden.

  6. Geeignet für Nebenberufler und Einsteiger: Auch mit wenig Zeit kann man mit dem Aufbau beginnen und langsam wachsen.

  7. Einsetzbar in vielen Branchen: Ideal für Direktvertrieb, Empfehlungsmarketing, digitale Produkte, Nahrungsergänzung, Tools u. v. m.


Nachteile des Unilevel-Provisionsmodells

  1. Langsamere Einkommenssteigerung am Anfang: Während du in anderen Modellen schneller hohe Provisionen verdienen kannst (z. B. mit Differenzprovisionen im breakaway -Modell), dauert es bei diesem System länger, bis dein Einkommen wächst. Wer regelmäßig neue Partner gewinnt, kann dieses Problem leicht ausgleichen.

  2. Begrenzte Auszahlungstiefe: Viele Unilevel-Programme zahlen Provisionen nur bis zur 5.–7. Ebene aus. Partner in tieferen Ebenen bringen dir keine direkten Einnahmen mehr. Viele Unternehmen setzen zusätzliche Boni für “tiefe” Strukturen ein, um das auszugleichen.

  3. Geringere Führungskräfte-Motivation: Da es keine Karrierestufen oder exklusive Boni für Führungskräfte gibt, sind Top-Vertriebspartner nicht immer motiviert, ihr Team intensiv zu schulen. Unternehmen können mit Bonusprogrammen für starke Vertriebspartner nachhelfen.

  4. Konkurrenz durch andere Modelle: Viele Unternehmen bieten komplexere hybrid -Modelle an, die leistungsstarke Vertriebspartner stärker belohnen. Dieses Modell ist ideal für Einsteiger, aber wer große Teams mit starken Verkäufern führen will, sollte Alternativen prüfen.


Unilevel vs. Standard-Affiliate-Programm

Viele Unternehmer und Vertriebspartner kennen klassische Affiliate-Programme, bei denen man eine Provision für eine direkte Empfehlung erhält. Doch was passiert, wenn diese Empfehlung ebenfalls Kunden bringt?


Hier kommt das Unilevel-Provisionsmodell ins Spiel – und genau hier liegt der große Unterschied!


Standard-Affiliate-Programm

So funktioniert ein klassisches Affiliate-Programm:

  • Ein Vertriebspartner oder Affiliate empfiehlt ein Produkt oder eine Dienstleistung.
  • Wenn sein geworbener Kunde kauft, erhält er eine einmalige Provision.
  • Wenn dieser Kunde das Produkt weiterempfiehlt, bekommt der ursprüngliche Affiliate nichts mehr davon.

Beispiel:
Max empfiehlt ein Software-Tool und bekommt für jeden geworbenen Kunden 50 € Provision.
Wenn sein Kunde Anna das Produkt weiterempfiehlt und drei neue Kunden gewinnt, verdient nur Anna – Max geht leer aus.


Nachteile:

  • Kein langfristiges Einkommen, da die Provision nur auf direkte Empfehlungen ausgezahlt wird.
  • Kein struktureller Aufbau eines Teams oder Netzwerks.
  • Geringe Wachstumsmöglichkeiten.

Warum ist Unilevel dem Affiliate-Modell überlegen?

Langfristiges Einkommen: Provisionen über mehrere Ebenen hinweg.
Mehr Wachstumsmöglichkeiten: Einkommen wächst mit dem Team.
Mehr Motivation für Partner: Jeder im Netzwerk profitiert voneinander.
Affiliate-Programme lohnen sich nur für Einzelkämpfer, die keine Team-Struktur aufbauen wollen.


Wo wird das Unilevel-Provisionsmodell eingesetzt?

Das Unilevel-Provisionsmodell ist besonders beliebt in Network Marketing, Direktvertrieb und Empfehlungsmarketing. Es wird überall dort eingesetzt, wo Unternehmen auf persönliche Weiterempfehlungen setzen und ein nachhaltiges Vertriebsnetzwerk aufbauen möchten.


Fazit:

Das Unilevel-Provisionsmodell ist perfekt für Einsteiger im Empfehlungsmarketing und bietet eine faire, einfache Möglichkeit, langfristig passives Einkommen aufzubauen. Egal, ob als Vollzeit-Vertriebspartner oder als nebenberuflicher Empfehlungsgeber.